Krokusse sind die Vorboten: Der Frühling kommt zu früh

Eigentlich ist es noch Winter, aber die Natur erscheint bereits wie im Vorfrühling. Die milden Temperaturen lassen die Natur zu früh nach der Winterpause erwachen. Allergiker spüren das besonders, sie leiden viel früher als sonst, denn erste Frühblüher wie Hasel und Erle sind schon aktiv. Aber auch Schneeglöckchen und Krokusse zeigen bereits seit Wochen erste Blüten. Teilweise ist das mehr als vier Wochen zu früh, so der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Zu frühes Blühen kann auch die Ernte gefährden. Sollte es in den kommenden Wochen Frost geben, dann sterben Jungtriebe ab. Die zweiten Triebe sind dann schwächer und anfälliger gegen Schädlinge und Pilze. Gerade beim Obst führt das zur schlechteren Ernte. Insekten profitieren von den warmen Temperaturen. Vor allem Blatt- und Schildläuse, sie sterben nur ab, wenn es frostig ist. In diesem Winter haben wahrscheinlich viele überlebt und könnten zur Plage im Garten werden. Stechmücken dagegen werden in warmen Wintern häufiger von Pilzen und Bakterien befallen. Ihre Chancen einen zu warmen Winter zu überleben, sind deutlich geringer.

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