Historisches Gefecht um Landin macht Geschichte erlebbar

Es war wie eine Zeitreise in die Geschichte der Uckermark, als die Garde Landin das „10. historisches Gefecht um Landin“ veranstaltete. Zehn Vereinskameraden der Garde stellten diese Historien-Inszenierung auf die Beine. Es wurde ein Biwak mit etwa 90 historischen Zelten im Schlosspark von Hohenlandin aufgebaut.

Ein sogenanntes Marschband von bis zu 100 Soldaten in historischen Uniformen zog zum Auftakt in Richtung Marienkirche. Dort wurde ein Kranz für die Gefallenen der Befreiungskriege von 1813 niedergelegt. Danach gab es ein Trommelkonzert auf dem Marktplatz.

Das Gefecht begann pünktlich um 15 Uhr mit einem Glockenschlag. An dieser historischen Gefechtsnachstellung beteiligten sich 160 Akteure in verschiedenen Uniformen aus ganz Deutschland und Österreich sowie die Kavallerie von Reit- und Fahrtouristik Lehmann aus Sternfelde, begleitet von Kanonendonner, Infanteriesalven und einer Livedokumention von Major Thomas Grösch für die Zuschauer. Höhepunkte waren in diesem Jahr pyrotechnische Simulationseinschläge, ein Dudelsackspieler und ein historisch nachgebildetes Lazarett für die verwundeten Soldaten.

Mit Hilfe vom Amt Oder-Welse, der Gemeinde Landin, einigen Sponsoren, zahlreichen Gästen und natürlich den mitwirkenden Reenactoren wurde das historische Gefecht wieder zu einem großen Erfolg und interessanten historischen Schauspiel für die 700 Besucher. Reenactment nennt man diese Neuinszenierung geschichtlicher Ereignisse in möglichst authentischer Weise. Dadurch soll Geschichte verständlich und erlebbar gemacht werden. Das „11. Gefecht um Landin“ soll nach jetziger Planung am 15.09.2019 stattfinden.

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