Ehrenamtliches Engagement im Amt Oder-Welse: Walter Kotzian ist Bürgermeister von Pinnow

Ehrenamtliches Engagement ist in vielen Bereichen der Gemeinden, Vereine und Initiativen des Amtes Oder-Welse wichtig für den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Ohne diesen bürgerschaftlichen Einsatz würde vieles nicht funktionieren und wäre das Leben in dieser Region nicht so vielfältig. Wir stellen Ihnen deshalb Menschen vor, die sich ehrenamtlich engagieren, wie etwa die Bürgermeister der Gemeinden. 

Walter Kotzian ist in Pinnow geboren, verheiratet und hat eine Tochter. Der 64jährige KFZ-Meister ist beruflich im Ruhestand und Mitglied der CDU.

Herr Kotzian, was gefällt Ihnen an Ihrer Gemeinde am besten?

Das ganze Dorf ist sehr gepflegt, das beeindruckt Besucher. Wir haben eine schöne historische Bausubstanz, eine Schule, einen Hort und eine sehr gute Infrastruktur mit Gewerbegebiet und Museen. Die vorhandene historische Bausubstanz wird weiter erhalten und restauriert, 

Was sind die drei Orte, die Besucher dort auf jeden Fall gesehen haben sollten?

Auf jeden Fall den Gutshof, das Raketenmuseum und die schöne Landschaft mit den vielen kleinen Seen, wie etwa dem Felchowsee.

Was ist derzeit für Sie als Bürgermeister Ihr wichtigstes Thema?

Die positive Entwicklung von Pinnow soll für die Menschen hier weitergehen. Wir sind ein wichtiges Versorgungszentrum mit Schule und Hort und natürlich dem Amtssitz. Wir sind dabei den Gutshof weiter auszubauen, mit einem Markt für regionale Produkte. Pinnow soll auch für junge Familien attraktiv sein, gleichzeitig muss altersgerechtes Wohnen möglich sein. Das dörfliche Leben, das Miteinander und das rege Vereinsleben, das alles zu erhalten ist eine wichtige Aufgabe. Dazu gehört auch die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Was ist Ihre größte Sorge?

Das Bürgerwohl. Mir ist besonders wichtig, dass wir auch in Zukunft gute Lösungen finden, immer zum Wohle der Bürger. Ich fühle mich dafür verantwortlich, das es allen in Pinnow auch künftig gut geht.

Welches sind Ihre wichtigsten Projekte für die nahe Zukunft?

Die Umsetzung des Dorfentwicklungsplanes mit Strassenbau und der Erhaltung des Ortskerns. Dazu gehört auch die Restaurierung des KIrchturms.

Bürgermeister Walter Kotzian im historischen Dorfkern von Pinnow

Welche Gründe sprechen dafür in Ihre Gemeinde zu ziehen?

Neben der guten Infrastruktur die direkte Bahnanbindung mit einer Stunde Fahrtzeit nach Berlin und ebenso guter Anbindung nach Stettin. Bei uns ist das Wohnen bezahlbar, es gibt noch attraktive Baugrundstücke, wir haben eine Schule, Kita, ein reges Vereinsleben, einen Sportplatz und eine Arztpraxis. Dazu kommen die kurzen Wege in die Natur. 

Was fehlt noch in Ihrer Gemeinde?

Einer meiner Wünsche ist die Wiederbelebung des Kinos im Technischen Gemeindezentrum. Das TGZ sollte auch wieder Tagungszentrum und Veranstaltungsort werden. Es ist leider seit fast 30 Jahren geschlossen. 

Bekommen Sie genügend Unterstützung?

Die Gemeindevertreter unterstützen mich in meiner Arbeit und vor allem Amtsdirektor Detlef Krause. Wichtig ist aber auch die aktive Mitarbeit der Bürger im Gemeindeleben.

Was hat Sie am meisten geärgert oder gebremst?

Mich ärgert die Einmischung von Landespolitikern in die Diskussion um den Austritt der Gemeinde Schöneberg aus dem Amt. Das geht doch vor allem uns in den anderen Gemeinden etwas an. Mit den ehrenamtlichen Bürgermeistern wird aber nicht geredet. Für mich ist das keine sachliche Diskussion mehr, sondern der Versuch die Interessen von wenigen durchzusetzen. 

Was bringt Ihnen bei Ihrem Ehrenamt als Bürgermeister am meisten Freude?

Es freut mich Menschen aus allen Generationen zu treffen, viele Kontakte zu haben, in Vereine zu gehen, den neugeborenen Nachwuchs zu besuchen und nette Gespräche am Gartenzaun zu führen.

Was ist dabei Ihr persönliches Motto oder Ihr Vorsatz?

Ich möchte das Vertrauen der Menschen, die mich gewählt haben, nicht enttäuschen.

Vielen Dank, Herr Kotzian.

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