Drohende Schweinepest: Brandenburg baut erste Zäune an Grenze zu Polen

Entlang der Grenze zu Polen werden im Auftrag des Landes Brandenburg Schutzzäunen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) errichtet, so die Informationen des  Das teilte Verbraucherschutzministeriums. Grund ist das erhöhte Risiko der Einschleppung der Krankheit durch infizierte Wildschweine aus Westpolen nach Deutschland. Die ersten Wildschutzzäune werden in der Nähe von Guben im Landkreis Spree-Neiße errichtet. Schwerpunkte der Präventionsmaßnahme sind der Landkreis Oder-Spree und die Stadt Frankfurt (Oder). Aufgestellt werden mobile Elektro- und Duftzäune auf einer Strecke von 120 Kilometern der insgesamt 280 Kilometer langen Grenze zwischen Brandenburg und Polen. Die Wildschutzzäune sollen je nach Gefährdungslage entlang der Neiße und Oder lokal und zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen. Die Kosten für den Aufbau der Zäune übernimmt das Land Brandenburg, die Entscheidung über den genauen Verlauf treffen die Landkreise. Die Zäune kosten insgesamt etwa 160.000 Euro und sind 90 Zentimeter hoch.

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