Ausbau Bahnstrecke nach Stettin startet 2021- ab Passow wird zweites Gleis verlegt

Ziel des Ausbau ist die Verkürzung der Fahrzeit von Berlin nach Stettin auf deutlich unter zwei Stunden zu verkürzen. In Angermünde haben Vertreter von Bahn, Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg eine Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet. Damit können die Vorbereitungen für den Streckenausbau starten. Der Bund stellt dafür 380 Millionen Euro zur Verfügung. Berlin und Brandenburg beteiligen sich mit insgesamt 100 Millionen Euro an dem Projekt.

Die Bahn wird bereits im kommenden Jahr die Strecke zwischen Angermünde und der deutsch-polnischen Grenze elektrifizieren. Ab der Gemeinde Passow im Amt Oder-Welse ist geplant, ein durchgängiges zweites Gleis bis zur Grenze zu legen. Im Rahmen des Projekts sollen fünf Bahnstationen in der Uckermark modernisiert werden. Von der Grenze aus wird die polnische Bahn den zweigleisigen elektrischen Ausbau bis nach Stettin fortsetzen.

„Das wird eine leistungsfähige, attraktive Verbindung, die beide Metropol-Regionen und auch die Kommunen und Menschen an der Strecke enger zusammenrückt“, erklärte der Infrastruktur-Vorstand der Deutschen Bahn, Ronald Pofalla bei der Vorstellung des Streckenausbaus in Angermünde. Nach fünf Jahren Bauzeit soll 2026 die Strecke fertig sein.

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